Presse

Aus- und Fortbildung

 

[Alte Zeitungsartikel vom 06/2004 - 12/2010]

 

"Saubere Arbeit" bei der Prüfung

 

SICHERHEIT Fünf Nachwuchskräfte der Feuerwehr schafften Jugendflamme Stufe 3

 

Waldmünchen. Mit Erfolg haben fünf Jugendliche aus dem Feuerwehr-Inspektionsbereich Waldmünchen die Jugendflamme in der Stufe 3 absolviert. Von den Nachwuchskräften waren fünf unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Unter den Augen von Jugendfeuerwehrwart Martin Holler und weiteren Prüfern mussten die Teilnehmer unter Beweis stellen, dass sie im Feuerwehrwesen fit sind, sei es in Einzelübungen wie auch in sportlicher Hinsicht. Die Stufe 3 der Jugendflamme ist die höchste Stufe und fordert von den Jugendlichen eine längere Vorbereitung . Voraussetzung für die Zulassung zu dem Test ist unter anderem der Erste-Hilfe-Ausweis. In der Prüfung waren die Kenntnisse in Knotenkunde sowie in Gefahrgut- und Hinweiszeichen gefragt. Im schriftlichen Teil mussten Fragen zu Erste Hilfe beantwortet werden. Der sportliche Teil bestand aus einem Hindernislauf. Sämtliche Prüfungen waren unter Zeitdruck zu bewältigen. Die Kreisbrandmeister Norbert Gruber und Michael Gruber waren bei der Abnahme der Jugendflamme ebenfalls anwesend und überreichten mit Martin Holler den Probanden die Jugendflamme III. Die Teilnehmer: Michael Zwing (FFW Ast), Michael Beer (FFW Spielberg), Peter Jahn (FFW Spielberg), Andreas Dietl (FFW Waldmünchen) und Verena Lößl (FFW Hocha). Die Führungskräfte dankten den Jugendwarten und Ausbildernfür ihre Arbeit und der FFW Waldmünchen für die Überlassung der Räumlichkeiten. Sämtliche Teilnehmer bescheinigten sie eine "saubere Arbeit".

 

 

(erschienen in der Bayerwald-Echo am Dienstag, den 27.12.2011)

 


 

Jugendflamme

 

Waldmünchen. Zum Terminplan der Jugendfeuerwehr gehört schon seit Jahren die Abnahme der Jugendflamme Stufe I und II. So trafen sich insgesamt 21 Jugendfeuerwehrler zwischen 12 und 18 Jahren der Feuerwehren Ast, Höll, Prosdorf, Ulrichsgrün und Waldmünchen zur Abnahme der Jugendflamme im Feuerwehrgerätehaus Waldmünchen. KBM Norbert Auerbeck begrüßte alle jungen Feuerwehrler, sowie die Jugendbetreuer der einzelnen Wehren. Die Stufe I legten insgesamt zwölf Jugendliche und die Stufe II neun Jugendliche ab. Zum Schluss bedankte sich Inspektionsjugendwart Martin Holler für die zahlreiche Teilnahme, ebenso bedankte er sich bei den Ausbildern. Große Anerkennung sprach Holler seinem Stellvertreter Stefan Schlotterbeck, KBM Norbert Auerbeck und dem Kommandanten der FFW Waldmünchen Andreas Wittmann aus. Sie waren bei der Vorbereitung und Abnahme der Prüfung sehr engagiert. Zum Schluss konnte Martin Holler freudig verkünden, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Prüfung bestanden haben. So nahmen die Jugendlichen mit strahlenden Augen ihr Abzeichen entgegen.

 

 


 

Großübung mit kleinen Wehren

 

BRANDSCHUTZ Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte klappte hervorragend

 

Waldmünchen. Die Folgen einer "Staubexplosion in der Brennerei in Ast" hatten verschiedene Feuerwehren in und um Waldmünchen bei einer Übung am Montagabend zu bekämpfen. Dabei stellte sich heraus, dass die Zusammenarbeit zwischen Ortswehren und der Stützpunktfeuerwehr hervorragend funktioniert. Mit dem Funkspruch "Staubexplosion im Lagerturm in der Brennerei in Ast - eine Person vermisst" gab KBM Norbert Auerbeck den Startschuss für die Wehren Ast, Hocha, Spielberg, Schäferei und Waldmünchen. Die Einsatzleitung oblag den beiden Kommandanten der FFW Ast, Rudi Sperlich und Markus Zwing. Diese waren dann auch direkt am Brandobjekt zusammen mit den Wehren aus Hocha und Waldmünchen zur Personenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt, während Spielberg und Schäferei zwei B-Leitungen von einem rund 150 Meter entfernten Gewässer aufbauten, um die nötige Wasserversorgung zu gewährleisten. Die Personenrettung selbst wurde unter Atemschutz vorgenommen. Von KBM Michael Sturm und KBM Manfred Schneider wurden sämtliche Arbeitsschritte der einzelnen Wehren genau beobachtet. In der Abschlussbesprechung konnte Norbert Auerbeck die Übung als vollen Erfolg bezeichnen und dankte allen Freiwilligen für Ihren Einsatz. Das Ziel der Übung, die Zusammenarbeit zwischen den Ortswehren und der Stützpunktfeuerwehr Waldmünchen zu stärken, sei erreicht worden. Auerbeck dankte auch den Kommandanten der Wehren Ast und Waldmünchen für die Vorbereitung der Übung. Im Anschluss wurden alle Beteiligten noch zu einem Getränk von der FFW Ast eingeladen.

 

 

(erschienen in der Bayerwald-Echo am Donnerstag, den 04.08.2011)

 


 

Tag der Wahrheit für 52 Prüflinge

 

FEUERWEHR Kameraden lernen, worauf es beim Funkverkehr ankommt.

 

TIEFENBACH. Der KBI-Bereich Waldmünchen ist um 52 Funker reicher. An vier Abenden vermittelte Sebastian Scheuer, fachbezogener Kreisbrandmeister des Landkreises für Funkausbildung, den Kursteilnehmern aus 17 Feuerwehren des KBI-Bereichs das Wissen rund um das Funken. In praktischen Übungen wurde das Gelernte angewendet. Am letzten Abend stellten die Aspiranten ihr Können in einer theoretischen und praktischen Prüfung unter Beweis. Alle 52 Kameraden bestanden die Leistungsabnahme und erhielten aus der Hand von Kreisbrandrat Hans Weber und Ernst Dirscherl die Zeugnisse.
Kursinhalte waren verschiedene Verkehrsarten wie Richtungsverkehr, Wechsel- oder Gegensprechen und die Verkehrsformen. Sebastian Scheuer informierte die Teilnehmer darüber hinaus über Funkrufnamenaufbau, Rufnamen und Gesprächsarten. Themen des Lehrgangs waren aber auch Gerätekunde (4m-Band/2m-Band/FMS) sowie Funksprechübungen, Kartenkunde und taktische Kreise.
Ziel des Funklehrgangs war es, Sicherheit beim· Sprechen zu erlangen, die verschiedenen Geräte ordnungsgemäß bedienen und mit dem Funkmeldesystem (FMS) richtig umgehen zu können. Außerdem sollten die Feuerwehr-Kameraden im Ernstfall über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Funkdiensten informiert sein und diese auch durchführen können. Ein weiteres Kursziel: Aufzeichnungen führen lernen und ein grundlegendes technisches Verständnis für den Funk entwickeln. Zudem sollten die Neuerungen im Digitalfunk gegenüber dem Analogfunk vermittelt werden.

Theorie und Praxis
In Theorie und Praxis wurden den Teilnehmern Sprechfunklung, Nachrichtenarten, die "zehn Gebote" des Funksprechens sowie die Einsatzgrundsätze nahe gebracht. In einem Fragebogen wurde das Wissen der Lehrgangsteilnehmer abgefragt.

Zur Zeugnisübergabe begrüßte Kreisbrandinspektor Anton Ruhland neben KBR Hans Weber Ernst Dirscherl, Sachbearbeiter des Feuerwehrwesens am Landratsamt Cham, Kreisbrandmeister Michael Sturm, Tiefenbachs Kommandant Martin Holler und Kursleiter Sebastian Scheuer. Ruhland dankte den Teilnehmern für ihre Bereitschaft, sich der Ausbildung zu unterziehen, und der Feuerwehr Tiefenbach für die "Beherbergung" während des Kurses.

"Solide Wissensvermittlung"
KBR Weber bezeichnete den Prüfungsabend als "Tag der Wahrheit". Auch er würdigte das Engagement der Teilnehmer bei dieser Weiterbildung. Sein Dank galt aber auch Ausbilder Sebastian Scheuer "für die solide und gute Wissensvermittlung" . An die Teilnehmer richtete Weber den Appell, den Funkspruch ordnungs- und vorschriftsmäßig abzusetzen und sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zum sicheren Umgang mit dem Funkgerät sollten die Teilnehmer bei örtlichen Übungen mit der heimischen oder der Nachbarfeuerwehr ihr Wissen immer wieder auffrischen. Aufgrund der Ausbildung, die sie bei diesem Lehrgang erfahren hätten, könne der Auftrag der Feuerwehr, in Not geratenen Menschen zu helfen, in die Tat umgesetzt werden. Sodann händigten Weber und Dirscherl die Zeugnisse aus. Scheuer lobte das gute Abschneiden der Teilnehmer. Immerhin hätten 71 Prozent der 52 Teilnehmer nicht mehr als zwei Fehler in der Prüfung gehabt. Scheuer hob ihre Bereitschaft hervor, sich weiterzubilden. Nun seien sie funktechnisch auch mit Blick auf die Alarmierung auf dem neuesten Stand. Das Gelernte müsse in Übungen kontinuierlich vertieft werden. Den Rat, den Scheuer den frisch gebackenen Funkern mit auf den Weg gab: Das Wissen richtig umsetzen. Anschließend gab es für die Kursteilnehmer eine Brotzeit.
 

An dem Funklehrgang nahmen 52 Feuerwehrkameraden teil.

Sie gehören folgenden Feuerwehren an: Treffe1stein. Waldmünchen, Hocha, Schäferei, Pillmersried, Grassersdorf, Tiefenbach, Steinlohe, Hiltersried, Ast, Heinrichskirchen, Rötz, Geigant. Spiellberg, Katzbach, Premeischl und Bernnried. (wbj)
 

 

An dem Funklehrgang nahmen 52 Feuerwehrkameraden teil. Sie gehören folgenden Feuerwehren an:
Treffe1stein, Waldmünchen, Hocha, Schäferei, Pillmersried, Grassersdorf, Tiefenbach, Steinlohe, Hiltersried, Ast, Heinrichskirchen, Rötz, Geigant. Spielberg, Katzbach, Premeischl und Bernried

 

 

(erschienen in der Bayerwald-Echo am Montag, den 28.03.2011)

 

 

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FFW Ast - letztmalig aktualisiert am: 28.12.2011